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Top-Sonnencreme-Mythen: entlarvt

Lichtschutzfaktor, Winter, Vitamin D und verstopfte Poren: Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern rund um Sonnencreme auf.

3 Min. Lesedauer Zuletzt aktualisiert:
Hand hält Pflegeprodukt mit Sonnenschutz - Pflege nach dem Mitesser entfernen in Wien

Frag eine Hauttherapeutin, und sie wird dir sagen: Einer der wichtigsten Schlüssel zu dauerhaft gesunder Haut ist Sonnencreme. Trotzdem halten sich rund um das Thema viele Missverständnisse. Hier räumen wir mit den häufigsten Sonnencreme-Mythen auf.

Mythos: Ein höherer Lichtschutzfaktor schützt dich länger

Wie viel Sonnencreme du aufträgst und wie oft du nachcremst, ist genauso wichtig wie der Lichtschutzfaktor (LSF, englisch SPF) selbst. Den angegebenen Schutz erreichst du nur, wenn du die empfohlene Menge über den Tag verteilt aufträgst. So viel brauchst du:

  • Gesicht und Hals: 2 Fingerlängen (etwa ½ Teelöffel)
  • Ganzer Körper: 1 Schnapsglas voll (etwa 3 Esslöffel)
  • Nachcremen: alle 2 Stunden sowie nach dem Schwimmen, nach dem Schwitzen und bei hoher UV-Belastung

Und so viel UVB-Strahlung hält der Lichtschutzfaktor ab:

LichtschutzfaktorBlockt UVB-Strahlen
LSF 1593 %
LSF 3097 %
LSF 5098 %

Mythos: Jede Sonnencreme schützt vor allen Sonnenstrahlen

Der Lichtschutzfaktor misst nur den Schutz vor UVB-Strahlen. Vor UVA- und UVB-Strahlen zugleich schützt eine Sonnencreme nur, wenn sie als Breitbandschutz ausgewiesen ist. In Europa erkennst du das am UVA-Siegel, den Buchstaben „UVA“ in einem Kreis. Achte beim Kauf darauf, damit deine Haut rundum geschützt ist.

Mythos: Dunklere Haut braucht keine oder weniger Sonnencreme

Jeder Hautton braucht Schutz vor der Sonne. Eine Studie aus dem Jahr 2016 im Journal of the American Academy of Dermatology zeigte: Melanome treten bei hellhäutigen Menschen zwar häufiger auf, Menschen mit dunklerer Haut haben aber eine geringere Überlebensrate. Das hat mehrere Gründe, unter anderem medizinische Fehlinformationen. Jeder Hautton profitiert von täglicher Sonnencreme, denn sie beugt Hautkrebs, Hyperpigmentierung und vorzeitiger Hautalterung vor. Genauso wichtig sind eine jährliche Hautkontrolle und eine gleichwertige medizinische Versorgung für alle.

Mythos: Make-up mit LSF reicht als Schutz für den Tag

Selbst wenn alle deine Make-up-Produkte einen LSF haben, schützen sie nicht ausreichend. Oft bieten sie keinen Breitbandschutz, und du trägst viel zu wenig davon auf. Deshalb: morgens zuerst Sonnencreme, dann Make-up. Ein Rouge oder Fixierspray mit LSF eignet sich zum Nachlegen über den Tag, als einziger Sonnenschutz aber nicht.

Das erste Mal bei uns? Welcome Special: 10 % auf deine erste Behandlung Hinterlass uns kurz deine Nummer, wir melden uns bei dir. Die Hautanalyse ist beim ersten Termin inklusive.

Mythos: Ich bin kaum draußen, also brauche ich keine Sonnencreme

Auch wenn du die meiste Zeit drinnen verbringst, erreichen dich UVA-Strahlen, zum Beispiel durch Fenster. Sie tragen zu Hautschäden und Hautkrebs bei. Sonnencreme als fester Teil deiner Morgenroutine ist eines der besten Dinge, die du langfristig für deine Haut tun kannst.

Mythos: Ich brauche nur im Sommer Sonnencreme, die Wintersonne ist nicht so stark

Wie stark die Sonnenstrahlen sind, die deine Haut verbrennen und altern lassen, hängt nicht von der Temperatur ab, sondern vom UV-Index. Er reicht von 0 (niedrig) bis 11 (extrem hoch) und hängt unter anderem von der Ozonschicht und der Bewölkung ab. Sonnenschutz ist deshalb auch an bewölkten und kalten Tagen wichtig.

Mythos: Für Vitamin D muss ich ohne Sonnencreme in die Sonne

Genug Vitamin D bekommst du über die Ernährung und etwa 5 bis 10 Minuten Sonnenlicht am Tag, auch mit Sonnencreme. Die Skin Cancer Foundation bestätigt: Wer täglich Sonnencreme verwendet, bekommt dadurch keinen Vitamin-D-Mangel. Ist dein Vitamin-D-Spiegel niedrig, sprich mit deinem Arzt über Nahrungsergänzungsmittel und verwende trotzdem weiter Sonnencreme.

Mythos: Jede Sonnencreme verstopft meine Poren

Bekommst du von deiner Sonnencreme Unreinheiten, passt sie vielleicht nicht zu deinem Hauttyp. Greif zu einer mineralischen Sonnencreme mit physikalischem Filter oder zu einer, die für zu Akne neigende Haut entwickelt wurde. Auch empfindliche Haut sollte einen physikalischen Filter verwenden. Welche Sonnencreme zu dir passt, besprichst du am besten mit deiner Kosmetikerin.

Mythos: Für Sonnencreme ist es zu spät, der Schaden aus der Kindheit ist schon da

Für gute Gewohnheiten ist es nie zu spät. Tägliche Sonnencreme lohnt sich in jedem Alter. Pflege mit Retinol und anderen regenerierenden Wirkstoffen kann frühere Schäden mildern. Fang jetzt an, deine Haut zu schützen: Sie dankt es dir langfristig.

Sonnenschutz nach deiner Behandlung

Besonders wichtig ist Sonnenschutz nach Behandlungen wie Microneedling, Peelings oder Laser, denn frisch behandelte Haut ist lichtempfindlicher. Du hast schon Pigmentflecken? Wie wir sie behandeln, liest du unter Pigmentflecken entfernen in Wien.

Welche Sonnencreme zu deiner Haut passt, besprechen wir gern mit dir. Bei deinem ersten Termin ist die Hautanalyse inklusive. Termin bei AFACIAL buchen.

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Yuliya Lapygina

Über die Autorin

Yuliya Lapygina

Yuliya Lapygina ist die Gründerin von AFACIAL. Seit 2015 schlägt ihr Herz für Haut. Mit Vitalite Esthetics hat sie eine Marke aufgebaut, die für Qualität, Technologie und Erfahrung steht – heute bringt sie über 10 Jahre Erfahrung in der Kosmetikbranche mit.

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